Top 5 Gewürze, die einen gesünder machen

Von Roman am 24. Oktober 2020 in Gesundheit
Titelbild: von monicore auf Pixabay
Gewürze sind eine echte Wunderwaffe, wenn es um Abnehmen, Gesundheit, Leistungsfähigkeit oder Konzentration geht. Die Speisen nur nach Eiweißen, Fetten oder Kohlenhydraten zu betrachten ist jedoch zu einseitig. Über das Beifügen von Gewürzen kann die Wirksamkeit der Nahrung vervielfacht werden.
Der Begriff Gewürze umfasst Teile der Pflanzen wie Blüten, Blätter, Wurzeln, Rinde, Früchte und Saft. Diese werden getrocknet, frisch zubereitet oder bearbeitet und kommen wegen ihres natürlichen Gehaltes an Geruchs- und Geschmacksstoffen als würzende Zutaten bei der Zubereitung von Getränken und Speisen aller Art vor. Gesunde Gewürze zum Abnehmen sind ebenfalls sehr beliebt.Nach der Definition umfassen die Gewürze nicht nur die Blüten und Blätter der Pflanzen, sondern auch die Rinde. So fallen Kräuter ebenfalls in die Kategorie der Gewürze. Diese sind ein essenzieller Bestandteil in der Geschichte des Menschen. Schon zu Urzeiten machten Menschen von diesem Gebrauch. So hatte der Steinzeitmensch auch einen sehr feinen Gaumen und konnte mit der Zeit, die Pflanzen als gesunde Gewürze zu nutzen. Gesunde Gewürze zum Abnehmen waren damals eher weniger bekannt.Geografisch werden die Gewürze hauptsächlich mit Ländern wie Indonesien, Indien und anderen Gebieten von Südostasien verwendet. Historiker meinen, dass Gewürze schon seit 2600 vor Christus als Würz- und Heilmittel genutzt wurden.

Bis zum 15. Jahrhundert wurde der Gewürzhandel im Westen durch Venedig überprüft. Hier lag das meiste Wissen über die heilenden Wirkungen der Wurzeln und Kräuter verborgen und wurde entsprechend mit hohen Preisen beglichen. Ab dem 15. Jahrhundert konnten die Portugiesen und Spanier das Monopol auflösen.

Das Gewürz Kurkuma

Das Gewürz Kurkuma stammt aus Südasien und ist heute in tropischen Regionen vielfach kultiviert. Kurkuma wirkt gegen Verdauungsprobleme, beschleunigt die Heilung von Wunden, erhöht den Blutfluss, hilft bei Kopfschmerzen und erhöht zudem das Testosteron bei Männern. Am besten wird das Gewürz Kurkuma immer dann verwendet, wenn es möglich ist. So kann es als Gewürz in Suppen, Soßen, zu Fleisch und auch als Tee verwendet werden. Kurkuma ist in vielen Bioläden und Supermärkten als Knolle zu bekommen. Wegen seiner zahlreichen Wirkungen auf die Gesundheit wird es auch als Nahrungsergänzungsmittel verkauft.

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Das Gewürz Süßholz

Süßholz stammt aus Südwestasien und wird inzwischen überall dort angebaut, wo viel Sonne zu finden ist. Es wächst auch in Deutschland.
Das Gewürz hat mildernde Wirkungen auf Bronchitis, grippale Infekte, Darmbeschwerden und Krämpfe. Süßholz wird als natürliches Süßungsmittel für Speisen und Getränke verwendet, die gesüßt werden sollen. Im Ayurveda wird das Gewürz wie für Teeaufgüsse verwendet. Süßholz ist in Gewürzhandeln in guter Qualität erhältlich.

Das Gewürz Rosmarin

Rosmarin ist eines der bekanntesten Gewürze und wird seit dem Altertum besonders geschätzt. Dieses nadelähnliche Kraut darf in keiner mediterranen Küche fehlen. Aber Rosmarin ist heute weit mehr als nur ein Küchenkraut. Die vielen Inhaltsstoffe haben einen enormen heilkundlichen Einfluss.
Rosmarin ist ein mediterranes Kraut, dessen Herkunftsgebiet eigentlich der Mittelmeerraum ist. In den Quellen wird auch die Region rund um Dalmatien genannt, die heutzutage den Ländern Montenegro und Kroatien einzuordnen sind.
Rosmarin ist ein beliebtes Küchenkraut und kann für eine Vielzahl von Gerichten hervorragend verwendet werden. Es passt zu Fleisch- und Fischgerichten, Suppen, Salaten sowie zu Pilz- und Kartoffelgerichten. Die Rosmarinblätter eignen sich in erster Linie für deftige Speisen.

Rosmarin ist hocharomatisch, es hat einen leicht bitteren und harzigen Geschmack. Es ist eine Mischung aus Eukalyptus und Kampfer. Für die Zubereitung in Gerichten sind frische Rosmarinblätter und auch die getrocknete Form geeignet.

Das Gewürz Kardamon

Das Gewürz Kardamom wird in Sri Lanka, Südindien, Thailand und Irak angebaut. Ursprünglich stammt das Gewürz aus Indien.
Kardamom hat viele positive Auswirkungen auf das kardiovaskuläre System und die Gesundheit des Darms. Zudem besitzt es eine antibakterielle Wirkung, welche vor allem die Zahngesundheit fördert.
Der gemahlene Kardamonsamen ist Bestandteil von vielen Würzmischungen und passt sehr gut zu vielen Gerichten wie Fisch, Fleisch oder zu Süßspeisen. Kardamom ist gemahlen in jedem Kräuterhandel oder Supermarkt zu bekommen. Bereits in der Antike war Kardamom als bekanntes Heilmittel gegen viele Beschwerden bekannt. Daher gilt das Gewürz noch heute als Wunderwaffe in der der Naturheilkunde. So kann der Genuss von Kardamom bei Krankheiten einen positiven Einfluss haben. Bei Magenbeschwerden und Völlegefühl wirkt es verdauungsfördernd. Es wirkt krampflösend bei Menstruationsbeschwerden.

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Das Gewürz Kümmel

Kümmel stammt aus dem Mittelmeergebiet und wurde einst hauptsächlich in Ägypten und Syrien angebaut.
Kümmel ist wirksam bei Verdauungs- und Magenbeschwerden, da es vor allem antibakteriell wirkt.
Gesunde Gewürze wie Kümmel werden vor allem in der griechischen, türkischen und nordafrikanischen Küche angewandt. Dies geschieht meist in Kombination mit Olivenöl. Kümmel passt zu fast allen Fleischgerichten, aber auch zu Brotspeisen. Auch in Harzer Käse ist das Gewürz ebenfalls vorzufinden.
Kümmel ist als Samen oder in gemahlener Form im Kräuterhandel und in vielen Supermärkten erhältlich.
Der Kümmel ist ein echter Alleskönner unter den Gewürzen. Dieser Doldenblütler, welcher oftmals auch Wiesen-Kümmel genannt wird, ist ein bedeutendes Heilkraut und Gewürz zugleich. In der Küche werden die Kümmelfrüchte seit über 3000 Jahren verwendet. Diese eignen sich zum Brotbacken oder für viele Speisen mit Kohl.

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